Der VgVK Wien setzt mit „Safe & Smart Soft-Sword – Improving Youth Training Standards in Soft Armored Fighting“ bereits sein zweites Erasmus+ KA1 Sport-Projekt um. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendtrainings im Soft Armored Fighting.
Soft Armored Fighting (SAF) bietet Kindern und Jugendlichen einen bewegungsreichen und motivierenden Zugang zum Medieval Combat-Sport. Durch gepolsterte Ausrüstung, klare Regeln und altersgerechte Trainingsformen werden unter anderem Koordination, Reaktion, Ausdauer, Fair Play und Selbstvertrauen gefördert.
Mit der wachsenden Kinder- und Jugendarbeit steigt zugleich die Verantwortung des Vereins. Gute Trainingsangebote benötigen nicht nur sichere Ausrüstung, sondern auch pädagogisch fundierte Methoden, klare Strukturen, wirksamen Kinder- und Jugendschutz sowie einen respektvollen und inklusiven Umgang miteinander. Genau hier setzt das neue Erasmus+ Projekt an.
Im Rahmen des Projekts nehmen insgesamt zehn Trainer:innen, Funktionär:innen und ehrenamtlich Engagierte des VgVK Wien an zwei sechstägigen Job-Shadowing-Mobilitäten in Frankreich und Finnland teil. Gemeinsam mit den europäischen Partnerorganisationen werden unterschiedliche Ansätze für ein sicheres, altersgerechtes und nachhaltig organisiertes SAF-Kinder- und Jugendtraining kennengelernt und miteinander verglichen.
In Frankreich liegt der Schwerpunkt auf Jugendpädagogik, Trainingsmethodik und Safeguarding. Die Mobilität in Finnland beschäftigt sich insbesondere mit der praktischen Organisation und Umsetzung des Kinder- und Jugendtrainings im Vereinsalltag. Dabei geht es unter anderem um die Gestaltung von Trainingseinheiten, Sicherheitsmanagement, Inklusion sowie die Zusammenarbeit von Trainer:innen, Ehrenamtlichen und Vereinsverantwortlichen.
Die gewonnenen Erfahrungen sollen anschließend direkt in die Vereinsarbeit des VgVK Wien einfließen. Geplant sind interne Workshops, die Weiterentwicklung von Trainingsleitlinien sowie praktische Hilfsmittel für Kinder- und Jugendschutz und Safeguarding. Damit soll das Wissen nicht nur bei den Teilnehmenden bleiben, sondern langfristig im regelmäßigen Trainingsbetrieb verankert werden.
Das Projekt läuft von Juni 2026 bis November 2027 und wird von der Europäischen Union im Rahmen von Erasmus+ mit 16.730 Euro gefördert. Die offizielle Projektnummer lautet 2026-1-AT01-KA182-SPO-000389453.

